Freitag, 23. Dezember 2011

Tiefkühl-Gnocchi, frisches Federkohlpesto

Meine Kellerkartoffeln begannen zu spriessen. Also sofort verarbeiten! Aber was damit anstellen? Kartoffelsuppe habe ich im Moment noch eingefroren auf Vorrat... Mir kamen die Sommerferien in den Sinn. In einem Tessiner Grotto, beim Genuss hausgemachter Gnocchi, belauschte ich eine Besucherin die laut vor sich hindachte: "Ich würde auch gerne ein Grotto betreiben. Einmal pro Jahr eine Riesenladung Gnocchi herstellen und auf Vorrat einfrieren. So könnte ich gut leben..."

Gnocchi? Lecker! Die Entscheidung war gefallen! Doch: Ist es möglich Gnocchi vegan herzustellen? Jep, das ist es, sehr einfach (bis auf das Küchenchaos vom pürieren der vielen Kartoffeln *g*) und wir sind beide begeistert vom Resultat:



Das vegane Rezept dafür hab ich hier gefunden. Ganz simpel wird das Ei einfach durch 1TL Johannisbrotkernmehl in 50g Wasser aufgelöst, ersetzt.


Zu die 2 Portionen die wir sofort verdrückten gabs ein selbstgemachtes, frisches Federkohlpesto (in Deutschland wird dieses Gemüse Grünkohl genannt).


Handgelenk-x-Pi - Rezept Frisches Federkohlpesto:

- Blätter eines Haufens Federkohl vom zähen Mittel-Stängel schneiden oder reissen, in ca 2cm breite
  Streifen schneiden.
- In ein wenig Olivenöl ca. 5 Minuten dünsten (achtung rühren, brennt je nach Pfanne gerne an...)
- Die warmen Federkohlstücke mit Pinien (oder anderen Nüssen) in den Mixer geben und grob
  zerkleinern.
  Hafermilch langsam dazugeben, bis es crèmig wird. Mit ein paar Löffeln Hefeflocken, wenig Salz und
  Pfeffer abschmecken. Mit den Gnocchi vermischen!
- u.U. mit veganem Nuss-Parmesan bestreuseln.


E Guetä :)